Die besondere Aktion

Bodypainting aus Düsseldorf

 

Ein besonderes Anliegen von viersen°openart ist es, die Randbereiche der bildenden Kunst zu beleuchten. Auf den Kunstfestivals der letzten Jahre haben wir der Grafitti und der Straßenmalerei einen besonderen Platz eingeräumt.

Am 18. August soll die Körpermalerei besonders zur Geltung kommen.

 

Das Bemalen des Körpers mit farbigen Materialien gibt es in der Menschheitsgeschichte schon zu Urzeiten. Körperbemalung (body painting) ist eine Form von Körpergestaltung, bei der Farbe direkt

auf die Haut aufgetragen wird.

 

Wir haben zur Präsentation dieser Kunstrichtung die renommierte Düsseldorfer Künstlerin Susanne van Zeeland engagieren können, die sowohl mit traditioneller Pinseltechnik als auch mit Airbrush arbeiten wird.

 

Die Künstlerin hat an zahlreichen Bodypaining-Weltmeisterschaften erfolgreich teilgenommen , hat den 2. Platz bei dem bundesweiten "Eulenspiegel Facepainting-Wettbewerb"  belegt und den Bodypainting-Contest "Maskerade in Venlo" in der Kategorie Airbrush mit dem 2. Platz abschließen können.
In einem Live-Act konnte sie ihre außergewöhnliche Begabung im WDR-Magazin "Daheim & Unterwegs" einem breiten Publikum vorstellen.

Wir konnten Susanne van Zeeland gewinnen, auf dem Kunstfestival viersen°openart von 10.00 - 17.00 Uhr ihr Können mit einem Model  vorzustellen.


 viersen°openart - Spezial

 

Ekkehart Köhler: Kunst im urbanen Raum

Exkursion mit dem Künstler in Viersen

 

Kunst im urbanen Raum, gerade dann, wenn sie einen Gebrauchswert besitzt, wird in den Alltag der städtischen Bevölkerung integriert. Mit der Zeit entzieht sich das Kunstwerk thematisch und wird zum Bestandteil des Lebensumfeldes der bebauten Umwelt. Das künstlerische Konzept sowie die besondere Ästhetik des Kunstwerks rückt in den Hintergrund. Der tägliche Gebrauchswert im Sinne einer geografischen oder topografischen Markierung oder sogar nur im einfachsten Sinne als Sitzgelegenheit im öffentlichen Raum bleibt für den Städter erhalten.

 

Hier will die Initiative viersen°openart nicht die Zeit zurückdrehen, sondern eine neue Aufmerksamkeit gegenüber der Kunst im urbanen Raum schaffen. Hierbei möchten wir uns auf das Werk von Dr. Ekkehart Köhler in seiner Zeit als Verwaltungsdirektor der Stadt Viersen und u.a. Leiter des Grünflächenamtes konzentrieren, das uns für diesen Sachverhalt prototypisch erscheint.

 

Wie kein anderer Viersener Künstler hat Ekkehart Köhler sich der Thematik der in den städtischen Raum integrierten Kunst gewidmet und dadurch Orte von Besinnung, aber auch großer Spannungskraft, geschaffen. Hierbei blitzt immer wieder das künstlerische Konzept seines langjährigen Freundes und Lehrmeisters, des Hombroicher Künstlers Prof. Anatol Herzfeld hervor.

 

Mit seiner erzählerischen Kraft, wird uns der Künstler als Berichterstatter zu fünf Orten seines Schaffens in Viersen führen und uns Idee, Konzept und Entstehungsgeschichte erläutern. Hierbei versteht es sich schon fast von selbst, bei einer Kunst, die nicht in Museen und deren Lägern verstaubt, dass sich im Laufe vieler Jahre Geschichten und Anekdoten um diese Werke ranken.

 

Dort, wo vor vielen Jahren einmal Hans-Dieter Hüsch im Maisfeld stand und behauptete, er würde sich im Mittelpunkt von Viersen befinden, ist der Standort des bekanntesten Köhlerschen Werkes: das Labyrinth. Weitere Orte der Exkursion, die am Sonntag, dem 02.06.2019 stattfindet, werden die analemmatische Sonnenuhr im Wildstaudengarten, die Bürgerversammlung im Jubiläumsgarten, Eiche & Basalt auf dem Nordkanal „Am Schluff“ und der Monolith am Kindergrabfeld des Süchtelner Friedhofs sein.

 

Die Standorte werden mit dem Auto angefahren. Wir bilden Fahrgemeinschaften.

Die Teilnahme ist kostenlos! Maximale Teilnehmerzahl 30 Personen.

 

Datum: Sonntag, 02.06.2019 / 14:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz des techn. Rathauses Burgstraße / Ecke Poststraße

Anmeldung: Uwe Peters, Telefon 01577 3148658